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Etwas weiter kommt man zu den Schlitten, die im Winter - da hatte es wohl noch mehr Schnee - für Vergnügungs- und Jagdausflügen genutzt wurden. Und auch da tat sich der sonderbare und später entmachtete König Ludwig II mit besonderem Prunk hervor.
Natürlich lies er auch seine Kutschen besonders vergolden.Man steigt dann hinauf in den ersten Stock, wo sich die Ausstellung Nymphenburger Porzellan befindet, die sich die Liebste unbedingt ansehen wollte. Auch sehr interessant. Von den anfänglichen untauglichen Versuchen bis zur berühmten Nymphenburger Porzellanmanufaktur die dann auch die Frankenthaler Manufaktur übernommen hat reicht die Geschichte. Danach suchten wir das Gasthaus neben dem Museum auf, um uns etwas zu stärken und unseren Durst zu stillen.
Dieser Indoorpool ist schon beeindruckend. Da musste der Wasserkessel wohl ganz heftig geheizt werden.
Der Badenburger See mit seinen Bewohnern. Gegenüber der Monopteros, den wir dann allerdings nicht besucht haben.
Es wurde bald klar, daß wir an diesem Tag keine weitere Besichtigung machen würden, denn die Zeit verflog so richtig, und wir wollten ja noch zurück ins Hotel und noch eine Kleinigkeit beim Griechen essen bevor es an die Vorbereitungen für das Konzert ging. Wir haben auch die zwei andern auch im Ticket enthaltenen Parkburgen, die Pagodenburg und die Magdalenenklause nicht besucht. Bei den Kaskaden schauten wir aber noch vorbei.
Auch wieder ein toller Blick dem Kanal entlang bis zum Schloß. Wir zwei Ladies schlenderten dann am Weg neben der Wasserstraße Richtung Schloß. Über diesen Kanal gibt es auch eine kleine Brücke. Auf der stießen wir auf ein Besucherpaar, das freundlicherweise ein Foto machte. Die Brücke ist ziemlich schmal, das sieht man auch aus dem Bild.Man könnte dort auch mit einer Gondel fahren, wahrscheinlich wenn mehr Besucherandrang herrscht.Noch ein letzter Blick von der Terrasse, dann machten wir uns auf den Weg zur Tram und wieder zurück zum Hotel. Beim Griechen begrüßte man uns wiede sehr freundlich, sie kannten uns ja von gestern Abend. Die Vorspeisenteller waren auch wieder sehr gut und zeitmässig lagen wir auch im Plan. Nun kam aber das wirkliche Highlight dieses Ausflugs. Der Konzertbesuch enfemme in der Isarphilharmonie. Ich hatte mir eine zweite blonde Frisur mitgenommen, die mir auch sehr gut gefällt. Die Liebste meinte aber, die,die ich trug, passe besser. Also behielt ich diese auch für den Abend an. Für das Konzert habe ich mir ein schwarzes Kleid mit kleinen Glitzersteinchen ausgesucht, das schon lange im Schrank auf einen geeigneten Auftritt wartete. Das Make-up mußte auch noch ein bisschen aufgebessert werden...Und nur die wichtigsten Sachen in die Umhängetasche. Die Liebste war mit meiner Erscheinung zufrieden...und so ging´s ab zum Konzert. Immer noch Glück mit dem Wetter- wir brauchten keinen Regenschirm. Die nette Rezeptionistin machte ein paar Fotos.Dann stöckelten wir los. Die Liebste hatte Stiefeletten mit schmalem Absatz, ich die eleganten Pumps. So klackten unsere Schuhe am Gehsteig, als wir zur Philharmonie liefen. Das ließ uns etwas schmunzeln, denn es klackt selten, wenn wir zusammen unterwegs sind. Als wir in die Nähe der Veranstaltung kamen, wurde die Anzahl der Fußgänger schlagartig größer, weil viele mit der U-bahn ankamen. Das Konzert dürfte ausverkauft gewesen sein. Es gehen ja auch ca. 1.900 Leute in den Saal. Im Vorsaal, der etwas von Bahnhofsflair hat, war reger Betrieb. So findet man immer jemanden, der ein Foto macht. Die Dame war auch besonders freundlich. Ich war dann auch froh, kein entsprechendes Bedürfnis zu verspüren, denn die Schlange vor der Damentoilette war schon ziemlich lang. Dann ertönte der Gong...und die Konzertsaaltüren öffneten sich. Es war so herrlich unkompliziert und unaufgeregt als wir die erste Reihe ansteuerten. Ein herrliches Gefühl.
Mit etwas Verspätung kam Khatia dann auf die Bühne uns spielte wieder hervorragend und beeindruckend. Ein Stück von Chopin wurde beim Programm ausgetauscht. Nach ca. 80 Minuten tosender Applaus....und zwei Zugaben.
Man möchte es von außen gar nicht annehmen. Aber dieser Konzertsaal ist wunderbar und funktionell gebaut und hat eine schöne Akustik.
Für alle, die die Pianistin noch nicht kennen: Hier ein Youtube Link
Da das Konzert um 20h begonnen hatte, war es noch nicht sehr spät, und wir suchten noch den Italiener auf. Dort begrüßte uns die junge Kellnerin wieder sehr freundlich, meinte, schön, daß wir wieder da sind, wie gestern angekündigt. Und somit gibt es wieder was für Elizabeth´s T-day
Und für die Murals von Sami liefere ich auch noch etwas nach:
Im Hotelzimmer hatten wir noch zwei Getränke für einen Schlaftrunk,um auf diesen wunderbaren Tag anzustoßen.
Ich hatte ja mit der Liebsten vereinbart, daß An- und Abreise im Normalmodus stattfinden sollten. Aber das Frühstück durfte nochmals Violetta genießen. Wieder etwas reduziert im Make-up und in Leggings...halt was Frauen unaufgebrezelt auch so tragen...
Als wir dann das Gepäck im Auto verstaut hatten, und noch den Rest aus dem Zimmer holten gab es für mich dann auch noch ein besonderes Geschenk. Die Liebste meinte, es habe ihr sehr gut gefallen...und titulierte mich auch mal mit Liebste....
Wettermässig hatte es wieder umgeschlagen, und es regnete. Wir hatten dann auch keine Lust mehr, bei Regen in München herumzugehen und noch dazu einen Parkplatz zu suchen. Wir wollten über den Starnbergersee zurückfahren....leider auch dort grau in grau.
Am Kochlsee dürfte mit Schifffahrt auch nicht viel los gewesen sein. Beim Walchensee wurde die Wolkendecke schon ein bisschen dünner. Dort hielten wir bei einem Gasthaus am See und genossen noch Kaffee und Kuchen.Habe ich schon erwähnt, daß es wunderbare Tage waren?....Wahrscheinlich schon, aber ich bin immer noch in Hochstimmung.
Das wär´s dann aber bis zum Juli.
Ich wünsche Euch eine gute Zeit und alles Liebe.
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Violetta
Verlinke ich wieder - wenn ich es am Handy schaffe:























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