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Ein herzliches Willkommen meine Lieben
A warm wellcome my lovelies
Leider gibt es immer wieder Ereignisse, die einen gefühlsmässigen Dämpfer auslösen. So auch die bedauerlichen Ereignisse bei der CSD Parade in Berlin. Der Attentäter kam aus dem islamistischen Bereich. Ob der Anschlag allerdings gegen die bunte Veranstaltung und die queere Gesellschaft gegolten hat,ist noch unklar. Aber dennoch hinterläßt das alles einen bedenklichen Eindruck und ein ungutes Gefühl, da wieder einmal ein offensichtlich religiös-islamistisches Gedankengut Auslöser der Tat war.
Am vergangenen Wochenende fand auch in Innsbruck die alljährliche Pride-Parade statt. Dieses Jahr habe ich nicht daran teilgenommen. Da das Wetter so herrlich war, habe ich die Zeit mit meiner Liebsten auf unserer Waldhütte verbracht. Aber gedanklich war ich doch dort mit dabei.
Aber eigentlich wollte ich von unserem Crossdresser Galatreffen 26 berichten, das heuer zum zweiten Mal, diesmal Anfang Juni im Hotel Darstein in Altrip bei Mannheim stattfand.
Ich habe mir im Vorfeld auch schon überlegt, ob ich den weiten Weg dorthin über deutsche Autobahnen mit Dauerstaus auf mich nehmen soll. Die Freude an einem Treffen mit bekannten "Schwestern" und neuen Kontakten war dann doch stärker, und ich machte mich an einem Donnerstag auf den Weg. Die Gala begann offiziell erst am Freitag, aber mir ist ein Anreisetag vorher lieber. Diesmal kam ich zum Glück mit nur einem größeren Stau ans Ziel. Mein diesmaliges Reiseoutfit:
Ein paar Pausen braucht es auch immer.
Angekommen in Altrip. Leider war die Wettervorhersage für das Wochenende -zumindest für Freitag nicht besonders. Bei Ankunft war der Himmel auch ziemlich bedeckt...aber es regnete noch nicht.
Es waren schon ein paar Gäste da, schön war, daß die liebe Joan auch schon früher anreiste. Wir aßen zusammen und hatten noch ein paar schöne Abendstunden. Am nächsten Tag hatte ich nach einer Empfehlung letztes Jahr Speyer als Ziel für den Freitag Vormittagausflug ausgesucht. Ludwigshafen letztes Jahr war kein besonders schönes Ziel - abgesehen vom Rheinufer. Leichter Regen immer wieder. Aber ich hatte einen Knirps und den Trenchcoat mit.
Der Dom zu Speyer ist berühmt und ist die größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Sehr imposant der Innenraum mit Mittelschiff, Chor, Apsis und Krypta, und im Vergleich zu anderen katholischen Kirchen eher schlicht. Der Dom wurde zwischen 1030 und 1124 erbaut.
Auch hier eine große Anzahl an chinesischen Touristen. Einen davon fragte ich um ein Foto beim Dom. Der war sehr engagiert - allerdings mit wenig verwertbaren Ergebnissen.
Wer mehr über den Dom erfahren möchte: Hier derLink (gibt´s auch auf Englisch).
Da mein weibliches Selbstbewusstsein inzwischen doch recht groß ist, frage ich immer gerne Passanten um Fotos. Bei der Pilgerstatue fragte ich wieder einen Asiaten, der mit seinem Fotoapparat auch Bilder des Pilgers machte, um eine Ablichtung. Machte auch er gerne und fragte mich dann auch etwas aus, ob ich auch als Pilger hier wäre oder gläubig bin...in ziemlich holprigen Englisch...beides verneinte ich.
Für die Monday Murals habe ich auch etwas gefunden:
Etwas weiter wollte ich von der ganzen Straße ein Foto machen. Daß ich dafür mein Handy plazieren wollte, bemerkte das ein junges Paar. Die Lady sagte zu ihrem Freund- wollen wir von der Dame (och, das geht runter😍) ein Foto machen und fragte mich auch gleich. Na klar habe ich das bejaht. Wieder sehr engagiert und so nett.
Speyer ist eine ausgesprochen nette Stadt, wäre wahrscheinlich noch netter, wenn das Wetter besser mitspielte.
Dieser Turm steht am anderen Ende dieser Straße. Ich war dann etwas durstig, außerdem brauchte ich eine Toilette. Also setzte ich mich beim nächsten Café auf die davor stehenden Tische. Und hatte Glück, daß der Tisch unter einem Schirm stand, denn es begann zu regnen. Hörte zum Glück aber bald wieder auf. Auf dem Rückweg zum Parkplatz kam ich an mehrerern Ständen vorbei, die die "Original Speyrer Brezel" verkaufen. Die Brezel sei das inoffizielle Wahrzeichen Speyers. Ich kaufte eine - sie schmeckte gut, aber auch nicht viel anders als andere Laugenbrezeln. Daß es in Speyer auch ein Technikmuseum gibt, das mit dem in Sinnsheim zusammenhängt, habe ich zu spät festgestellt. So konnte ich nur die Flugzeuge im Aussenbereich ablichten. Ein Ziel für die eventuell nächste Gala.
Nach meiner Rückkehr waren schon mehrere Besucherinnen gekommen. Bei Kaffee und Kuchen wurde entspannt geplaudert.
Für den Abend war wieder ein Besuch in Heidelberg geplant. Joan und ich hatten allerdings keine große Lust, wieder in den Mohr zu gehen und suchten uns nach einem Spaziergang durch die Heidelberger Innenstadt ein ganz nettes italienisches Lokal mit sehr gutem Essen und netter Bedienung. Für den Ausflug hatte ich mir dieses Kleid ausgesucht. Es wurde dann die schwarze Jacke, denn es war doch etwas kühl geworden.
Diesmal fuhren wir mit dem Wagen von Joan.
Wir nahmen Alicia mit, die uns noch auf dem Stadtbummel begleitete.
Heidelberg ist eine Stadt am Neckar im Südwesten
Deutschlands. Sie ist bekannt für die altehrwürdige Universität, die im
14. Jahrhundert gegründet wurde. Die gotische Heiliggeistkirche überragt
den von Cafés gesäumten Marktplatz inmitten der Altstadt. Die roten
Sandsteinruinen des Heidelberger Schlosses sind ein bekanntes Beispiel
für die Architektur der Renaissance und stehen auf dem Hügel Königstuhl. ―Zitat aus Google
Auf nette Fotografen trifft man auch hier.
Der Pudel gehört zu Joan...und war die meiste Zeit sehr brav.
Vor dem Schloß.
Am Neckar.
Auf der Neckarbrücke, wo auch viele Touristen anwesend waren und Fotos machten, fand sich auch eine außerst nette attraktive Dame, die ein paar engagierte Bilder machte.
Nach unserem Restaurantbesuch fuhren Joan und ich wieder zurück ins Hotel. Einige Besucherinnen waren im Hotel geblieben, um dort zu speisen und saßen in gesprächiger Runde zusammen. Wir gesellten uns auch dazu.
Es wurde dann auch noch ziemich spät, wir wechselten in den Keller, wo Joan auch noch einen edlen hochprozentigen Tropfen auspackte....
Ein schöner erster Tag des Treffens, an dem am Samstag noch einige Besucherinnen dazu kamen. Davon aber das nächste Mal.
Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar. Ich wünsche Euch eine gute Zeit, bleibt mir gewogen und alles Liebe bis zum nächsten Mal.
Violetta
Verlinke ich wieder mit