Freitag, 12. Juni 2026

Violetta mit der Liebsten in München - 2. Teil /Violetta with her Sweetheart in Munich -Part 2


 

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Hallo und herzlich willkommen meine Lieben,
A warm welcome my lovelies
 
Diesen Beitrag habe ich vorgeschrieben und werde ihn mit meinem Mobiltelefon veröffentlichen.
Ich wollte einfach nicht mehr so lange damit warten, denn noch ist die Erinnerung frisch und es erfüllt mich beim schreiben und daran denken immer noch mit Hochgefühl.
 
Nun war ich fast schon einen ganzen Tag enfemme in München an der Seite meiner angetrauten Liebsten, die mir dieses Hochgefühl ermöglicht hat. Und es war ein feines, unkompliziertes und je länger es andauerte fast schon natürliches Erlebnis, das ich immer in mir tragen werde.
 
Wir sind also im Marstallmuseum angekommen und sehen zuerst die Kutschenausstellung mit einigen Prunkstücken zu diversen Krönungen. Ich werde den Münchenbesuch auch in meinem Naturblog ausführlicher bebildern...aber das hat noch Zeit bis Juli.

Etwas weiter kommt man zu den Schlitten, die im Winter - da hatte es wohl noch mehr Schnee - für Vergnügungs- und Jagdausflügen genutzt wurden. Und auch da tat sich der sonderbare und später entmachtete König Ludwig II mit besonderem Prunk hervor.

 Natürlich lies er auch seine Kutschen besonders vergolden.
Man steigt dann hinauf in den ersten Stock, wo sich die Ausstellung Nymphenburger Porzellan befindet, die sich die Liebste unbedingt ansehen wollte. Auch sehr interessant. Von den anfänglichen untauglichen Versuchen bis zur berühmten Nymphenburger Porzellanmanufaktur die dann auch die Frankenthaler Manufaktur übernommen hat reicht die Geschichte. 
Danach suchten wir das Gasthaus neben dem Museum auf, um uns etwas zu stärken und unseren Durst zu stillen. 
Das wunderbare Himmelsspiel mit blau und weiß hielt an, damit war auch die Farbenpracht gegeben. Nun ging´s in den Schloßpark mit den Burgen, die dort besichtigt werden können.
Die erste sogenannte Burg ist die Amalienburg. Und zur besseren Übersicht ein Plan der Anlage.
 


   
 
 Auch hier viele Spiegel und eine damals moderne wunderbar ausgeflieste Küche.

Über den Kanal, der zum Badenburger See führt erstrecken sich einige Brücken. Die Badenburg empfängt den Besucher mit einem blitzenden Marmorboden. Auch hier viele Wandmalereinen, Bilder und Spiegel.

Dieser Indoorpool ist schon beeindruckend. Da musste der Wasserkessel wohl ganz heftig geheizt werden.

Der Badenburger See mit seinen Bewohnern. Gegenüber der Monopteros, den wir dann allerdings nicht besucht haben. 

Es wurde bald klar, daß wir an diesem Tag keine weitere Besichtigung machen würden, denn die Zeit verflog so richtig, und wir wollten ja noch zurück ins Hotel und noch eine Kleinigkeit beim Griechen essen bevor es an die Vorbereitungen für das Konzert ging. Wir haben auch die zwei andern auch im Ticket enthaltenen Parkburgen, die Pagodenburg und die Magdalenenklause nicht besucht. Bei den Kaskaden schauten wir aber noch vorbei.



 Auch wieder ein toller Blick dem Kanal entlang bis zum Schloß. Wir zwei Ladies schlenderten dann am Weg neben der Wasserstraße Richtung Schloß. Über diesen Kanal gibt es auch eine kleine Brücke. Auf der stießen wir auf ein Besucherpaar, das freundlicherweise ein Foto machte. Die Brücke ist ziemlich schmal, das sieht man auch aus dem Bild.
Man könnte dort auch mit einer Gondel fahren, wahrscheinlich wenn mehr Besucherandrang herrscht.
Noch ein letzter Blick von der Terrasse, dann machten wir uns auf den Weg zur Tram und wieder zurück zum Hotel. Beim Griechen begrüßte man uns wiede sehr freundlich, sie kannten uns ja von gestern Abend. Die Vorspeisenteller waren auch wieder sehr gut und zeitmässig lagen wir auch im Plan. Nun kam aber das wirkliche Highlight dieses Ausflugs. Der Konzertbesuch enfemme in der Isarphilharmonie. Ich hatte mir eine zweite blonde Frisur mitgenommen, die mir auch sehr gut gefällt. Die Liebste meinte aber, die,die ich trug, passe besser. Also behielt ich diese auch für den Abend an. Für das Konzert habe ich mir ein schwarzes Kleid mit kleinen Glitzersteinchen ausgesucht, das schon lange im Schrank auf einen geeigneten Auftritt wartete. Das Make-up mußte auch noch ein bisschen aufgebessert werden...Und nur die wichtigsten Sachen in die Umhängetasche. Die Liebste war mit meiner Erscheinung zufrieden...und so ging´s ab zum Konzert. Immer noch Glück mit dem Wetter- wir brauchten keinen Regenschirm. Die nette Rezeptionistin machte ein paar Fotos.
Dann stöckelten wir los. Die Liebste hatte Stiefeletten mit schmalem Absatz, ich die eleganten Pumps. So klackten unsere Schuhe am Gehsteig, als wir zur Philharmonie liefen. Das ließ uns etwas schmunzeln, denn es klackt selten, wenn wir zusammen unterwegs sind. Als wir in die Nähe der Veranstaltung kamen, wurde die Anzahl der Fußgänger schlagartig größer, weil viele mit der U-bahn ankamen. Das Konzert dürfte ausverkauft gewesen sein. Es gehen ja auch ca. 1.900 Leute in den Saal. Im Vorsaal, der etwas von Bahnhofsflair hat, war reger Betrieb. So findet man immer jemanden, der ein Foto macht. Die Dame war auch besonders freundlich. Ich war dann auch froh, kein entsprechendes Bedürfnis zu verspüren, denn die Schlange vor der Damentoilette war schon ziemlich lang. Dann ertönte der Gong...und die Konzertsaaltüren öffneten sich. Es war so herrlich unkompliziert und unaufgeregt als wir die erste Reihe ansteuerten. Ein herrliches Gefühl.

 


Mit etwas Verspätung kam Khatia dann auf die Bühne uns spielte wieder hervorragend und beeindruckend. Ein Stück von Chopin wurde beim Programm ausgetauscht. Nach ca. 80 Minuten tosender Applaus....und zwei Zugaben.


Man möchte es von außen gar nicht annehmen. Aber dieser Konzertsaal ist wunderbar und funktionell gebaut und hat eine schöne Akustik. 

Für alle, die die Pianistin noch nicht kennen: Hier ein Youtube Link 

Da das Konzert um 20h begonnen hatte, war es noch nicht sehr spät, und wir suchten noch den Italiener auf. Dort begrüßte uns die junge Kellnerin wieder sehr freundlich, meinte, schön, daß wir wieder da sind, wie gestern angekündigt. Und somit gibt es wieder was für Elizabeth´s T-day


 Und für die Murals von Sami liefere ich auch noch etwas nach:

Im Hotelzimmer hatten wir noch zwei Getränke für einen Schlaftrunk,um auf diesen wunderbaren Tag anzustoßen.

Ich hatte ja mit der Liebsten vereinbart, daß An- und Abreise im Normalmodus stattfinden sollten. Aber das Frühstück durfte nochmals Violetta genießen. Wieder etwas reduziert im Make-up und in Leggings...halt was Frauen unaufgebrezelt auch so tragen...

Als wir dann das Gepäck im Auto verstaut hatten, und noch den Rest aus dem Zimmer holten gab es für mich dann auch noch ein besonderes Geschenk. Die Liebste meinte, es habe ihr sehr gut gefallen...und titulierte mich auch mal mit Liebste....

Wettermässig hatte es wieder umgeschlagen, und es regnete. Wir hatten dann auch keine Lust mehr, bei Regen in München herumzugehen und noch dazu einen Parkplatz zu suchen. Wir wollten über den Starnbergersee zurückfahren....leider auch dort grau in grau.

Am Kochlsee dürfte mit Schifffahrt auch nicht viel los gewesen sein. Beim Walchensee wurde die Wolkendecke schon ein bisschen dünner. Dort hielten wir bei einem Gasthaus am See und genossen noch Kaffee und Kuchen.

Habe ich schon erwähnt, daß es wunderbare Tage waren?....Wahrscheinlich schon, aber ich bin immer noch in Hochstimmung. 

Das wär´s dann aber bis zum Juli.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit und alles Liebe.

Bleibt mir gewogen. Ich freue mich über jeden Besuch und Kommentar. Vielleicht gibt´s auch wieder neue Follower.

Violetta

Verlinke ich wieder - wenn ich es am Handy schaffe:

 


 

Samstag, 6. Juni 2026

Fehlkäufe - Ü30 Bogparade im Juni

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 Ü30 Blogger & Friends Blogparade Juni - Fehlkäufe und was man daraus lernen kann ...hier der Link zur Blogparade

Hallo meine Lieben,

Bei Fehlkäufen kann ich wieder mal mitreden und einen Beitrag für die Blogparade Juni der Ü30 Blogger beisteuern.

Als Part-time-lady hat man ja einen ganz besonderen Ausgangspunkt wenn man mal nach außen möchte und ein passendes Outfit dafür sucht. Da gibt es einige Fehlgriffe, teils weil einfach nicht probiert oder der Einkauf schnell gehen mußte. Diese Erfahrung habe ich natürlich auch vor Jahren gemacht. Davon gibt´s allerdings noch keine Bilder...und vieles von damals ist wieder in die Altkleidersammlung gewandert.

Nun habe ich schon seit einigen Jahren "Routine". Ich weiß welche Größen mir passen und ich habe auch ein ganz gutes Gefühl, was zusammenpasst. Ich kaufe auch nie etwas, was ich mir nicht leisten kann. Aber dennoch: es kommt immer mal wieder vor, daß - speziell bei Saleverkäufen mit reduzierten Preisen- doch das Shoppingfieber durchschlägt. Und ich dann später draufkomme -nein, das war´s nicht.

Ein Beispiel ist dieses kurze weiß-gelbe Kleid, das im Ausverkauf bei H&M hing.
Ihr habt´s ja wohl schon gemerkt - ich mag es auch kurz. Aber bei diesem Kleid hätte ich schon bei der Anprobe deraufkommen müssen, daß es nicht das richtige für mich ist. Ich hab´s wohl zweimal ausgeführt, dann siegte die Vernunft. Und ich habe ja doch einiges im Fundus. Inzwischen im Altkleidersack gelandet.
Ähnliches mit dem braunen Kleid, das mir anfangs sehr gut gefiel.

 

Nach zwei Ausgängen mußte ich feststellen, daß ich mich darin einfach nicht wohlfühlte. 

Das sind zwei Beispiele aus jüngerer Vergangenheit. Inzwischen bin ich vorsichtiger geworden. Wenn mir mal etwas ins Auge sticht, habe ich mir vorgenommen, es unbedingt zu probieren und krtisch zu betrachten und die Passform zu prüfen. Wenn´s mal was aus dem Netz geben sollte das gleiche Prozedere. Wenn es nicht überzeugt...wieder retour.

Nun kommen wir zu Fehlkäufen, die schon etwas länger zurück sind. 

zu eng, zu kurz, zu ungemütlich

 Schon lange nicht mehr im Fundus.

Das gleiche trifft auf obige Exponate zu.

Nun noch weiter zurück, zu den ersten Ausgängen, die auch bildermässig festgehalten wurden.


 Links war aus dem Second Hand laden....dort wird es wohl wieder gelandet sein. Rechts aus den ersten Violettatagen auf der Schwäbischen Alb. 
Und bei diesen beiden passt nicht nur die Kleidung nicht. 

Ich hoffe, man sieht, daß ich aus Fehlern gelernt habe.

 

Alles Liebe

Violetta 

Freitag, 5. Juni 2026

Violetta mit der Liebsten in München/ Violetta with her Sweetheart in Munich - Teil 1/Part 1

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Das wird für einige Zeit der letzte Post sein. Das hat einen einfachen Grund. Ich bin auf Reisen. Voraussichtlich geht´s...erst im Juli wieder weiter. Den zweiten Teil unserer Reise habe ich allerdings schon vorbereitet und werde ihn, so es mir mit Mobiltelefon gelingt auch nächste Woche posten.
  

Hallo meine Lieben, herzlich Willkommen,
A warm welcome my lovelies.
 
 
Diesmal gibt´s keine Kommentare zu Ereignissen auf der Welt. Diesmal geht´s nur um ein Erlebnis, das für mich einmalig war und auf das ich mich schon seit Monaten gefreut hatte. Und auch immer wieder unsicher war, ob ich es wirklich durchziehen würde.
Ihr wißt ja, wenn Ihr nicht das erste Mal hier seid, daß meine Liebste meine Vorlieben schon lange kennt. Daß ich diese auch ausleben wollte hat sie nach und nach akzeptiert und toleriert. Und sie stellt mir ihre Kleinwohnung für meine Violettaausflüge zur Verfügung. Das ist schon mal etwas ganz Besonderes , für das ich auch sehr dankbar bin und es mir bewußt ist, was für ein Glück ich habe. 
Auf der anderen Seite ist es aber so, daß diese Vorlieben nicht einfach wieder verschwinden. Und das seelische Wohlbefinden ein sehr wichtiger Teil des Lebens ist. Also ist es wichtig, sich nicht verstecken zu müssen, seine Gefühle zu unterdrücken und sie irgendwo in seinem Bewußtsein einsperren zu wollen. Aber das verlangt vom Partner einiges an Verständnis. Und das können nicht alle aufbringen. Da habe ich einfach eine wunderbare Liebste. 
Aber auch das hat Grenzen. Und eine ist, daß sie hier in der Gegend nicht mit Violetta ausgehen möchte. Ich bin ja auch nicht bei vielen geeoutet.
Nun ist es aber auch schon lange ein Wunsch von mir, eine gemeinsame "Freundinnenzeit" zu verbringen.
Vor Jahren bei einem Forumstreffen in Mühlacker bei Pfortsheim in Deutschland hat sie nach längerem Zögern zugestimmt, mitzufahren. Das war aber irgendwie eine "geschlossene" Gesellschaft, bei der auch Partnerinnen dabei waren. Es war viel Party und Action dabei...und es hat ihr sogar gefallen. Das Treffen hat sich aus verschiedenen Gründen nicht mehr wiederholt. Zu den Galatreffen im Watzenhof und letztes Jahr in Altrip, wo auch einige Partnerinnen anwesend waren, ist sie nicht mitgefahren. 
Aber letztes Jahr im Mai bei unserem Städtetrip nach Amsterdam durfte Violetta dann einen Tag mit ihr auf Tour gehen. Das war schon ein wunderbares Erlebnis, von dem damals auch berichtet hatte. Aber ihr war Violetta, obwohl dieser Tag meiner Liebsten auch gefallen hat, doch etwas fremd...und ein geplanter zweiter Tag fand dann nicht mehr statt, was ich auch akzeptiert habe.
 
Aber ein Städtetrip zusammen als Ladies war nicht vom Tisch. Und vor ein paar Monaten fand ich heraus, daß in München im Mai ein Konzert mit der wunderbaren georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili nachgeholt wurde, das im Dezember wegen Krankheit abgesagt werden musste. Das war die Gelegenheit. Ich fragte meine Liebste, ob sie sich zwei/drei Tage mit Violetta vorstellen könne....und sie hat zugestimmt. Mein Herz machte Freudensprünge. Also gleich Tickets bestellt...erste Reihe und ein Hotel in der Nähe gebucht. In den Monaten davor war ich mir dann immer wieder unsicher, ob ich das wirklich durchziehen würde. Aber nachdem wir uns geeingigt hatten, daß die Anfahrt und Abfahrt im normalen Modus stattfinden sollte, war alles klar. Und am 18. Mai war es dann soweit. Der Wetterbericht war ziemlich unsicher die Tage davor....das machte die Wahl des Outfits ziemlich schwer. Für den Konzertbesuch hatte ich schon ein schwarzes Kleid mit kleinen glitzernden Steinchen ausgewählt. Aber für die Tage ...wenn es doch regnen würde?. Ich blieb positiv und schränkte mich ziemlich ein. Ein Alternativoutfit in den Koffer..und auch das Make-up blieb reduziert. Trotzdem wurde der Koffer ziemlich voll.
Wir fuhren über den Achensee und Achenpaß über den Tegernsee nach München.
Das Wetter ganz passabel, Verkehr war auch nicht sehr dicht, so kamen wir zügig voran und waren auch schon knapp nach 13h beim Hotel. Ich gönnte mir die hoteleigene Tiefgarage, denn Parkplätze sind auch hier Mangelware. Eincheckzeitpunkt war mit 15h angegeben, zum Glück war das Zimmer aber schon bezugsbereit. Sehr fein, dadurch hatten wir etwas mehr Zeit. Schnell ausgepackt und die Sachen rausgesucht. Ich beeilte mich mit der Verwandlung, damit die Liebste nicht zulange warten mußte😊 Und das gelang auch. Sie war auch mit meiner Erscheinung zufrieden. So konnten wir bald losziehen. Leider hatten wir mit der U-bahnverbindung Pech. Gerade an diesem Tag begannen Bauarbeiten an zwei U-bahnstationen, die sich auf dem Weg in die Innenstadt befanden. So konnten wir nur eine Station fahren und mußten dann auf den extra eingerichteten Schienenersatzverkehrsbus umsteigen, der zum Sendlinger Tor oder zum Hauptbahnhof führte. Wir nahmen leider den Bus zum Hauptbahnhof. Und statt 5 Minuten Fahrzeit wurden es knapp eine Stunde. Von einem früheren Münchenbesuch glaubten wir uns zu erinnern, daß die Giselastraße eine nette Einkaufsstraße wäre und suchten die entsprechende U-bahn, was infolge Baustellen auch hier nicht einfach war. Aber wir fanden dann doch den Weg zu U2 oder U3 und stiegen bei der entsprechenden  Station aus. Mit der Erinnerung ist es so eine Sache. Und so kam es, daß wir leider die falsche Richtung nahmen. Das merkten wir aber erst später. Denn vorher gönnten wir uns im an der Straße liegenden Lokal eine Stärkung.

Die junge Dame, die uns bediente war sehr freundlich und schoß ein paar Fotos.
 
Ihr merkt - wer sich etwas auskennt - an dem Bild, daß wir nicht in der Giselastraße sondern in der Leopoldstraße und ab dem Siegstor der Ludwigstraße gelandet waren. Das Tor im klassizistischen Stil wurde Mitte des 19Jhd. gebaut. Nach erheblicher Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder mit der Quadriga restauriert und soll nun als Mahnmal dienen. Uns war das Tor aus dem Vorspann der TV Serie "Der Alte" bekannt.
Der römische Brunnen befindet sich bei der Universität. Daß wir das Bummeln und Ausschauhalten nach netten Geschäften in der Giselastraße versäumt hatten, gingen wir weiter Richtung Innenstadt und nahmen bis zum Marienplatz nochmals die U-bahn. Da die Wolken sich noch weiter verdichteten verzichteten wir auf eine Fahrt auf den Rathausturm und bummelten durch die Innenstadt.

 Dort befindet sich auch ein stylischer Ray-Ban Shop, wo ich ein paar Sonnenbrillen probierte und dann auch eine kaufte, die einer Brille derselben Marke ähnelte, die mir vor Jahren abhanden gekommen war. Und vor dem Rathaus findet man auch immer nette Fotografen.
Es war herrlich, so ungezwungen mit der Liebsten zu bummeln...und etwas shoppen zu gehen. Wir schauten auch in das bekannte Kaufhaus Ludwig Beck hinein. Da aber an den Preisschildern für in unseren Augen recht gewöhnliche Kleider Summen von ein paar hundert Euro angeschrieben waren, verließen wir das Haus gleich wieder und schauten uns beim H&M um. Wo wir dann auch fündig wurden.
Das braune Outfit habe ich in der Zwischenzeit schon einmal ausgeführt. Es begannen schon die ersten Tropfen vom Himmel zu fallen, da wurde es Zeit, wieder ins Hotel zurückzufahren. Diesmal nahmen wir den richtigen Bus und kamen etwas schneller zurück. Gleich ans Hotel angeschlossen befindet sich ein griechisches Restaurant, das wir anschließend besuchten und von den äußerst netten und zuvorkommenden Wirtsleuten sehr freundlich bedient wurden. Das Essen war auch ausgezeichnet, und zum Abschluß gab´s noch einen Ouzo auf´s Haus.
Da es weiterhin etwas regnete wollten wir keine große Unternehmung machen, schnappten uns einen Regenschirm und spazierten zur nahegelegenen Isarphilharmonie, wo am nächsten Tag das Konzert stattfand.
Man merkt, daß das Gebäude früher eine Lagerstätte für Transformatoren war. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Italiener vorbei, bei dem wir dann noch für einen Absacker zukehrten. Die junge Dame, die uns bediente, war auch sehr freundlich, und wir beschlossen, am nächsten Tag nach dem Konzert dort nochmals hinzugehen. Auf dem schönen Sessel bei der Rezeption dann noch ein Tagesabschlussfoto. 
Damit ging der erste Violettatag zu Ende, der mir schon eine wunderbare Hochstimmung brachte. Nicht zuletzt deswegen, weil es einfach ein so ungezwungenes Zusammensein mit der Liebsten war.
Zum Frühstück am nächsten Morgen habe ich mich mit Outfit und Make-up zurückgehalten. Die Liebste fand es gut so. Der Frühstücksraum war gut besucht, wir suchten uns einen Platz am Fenster, wo schon die Sonne hereinschien. Das Angebot gut und reichlich und nur vielleicht ein, zwei näheren Blicke. Ich unterhielt mich sogar mit einer älteren Dame an der Kaffeemaschine.
Der Tag begann schon gut...und die ursprüngliche Wetterprognose mit möglichem Regen hielt zum Glück nicht. Immer mehr blauer Himmel war zwischen den weniger werdenden Wolken zum Vorschein. 
Wir planten einen Ausflug zum Schloß Nymphenburg. Dort waren wir noch nie. Im Vorfeld hatte ich dafür einige Empfehlungen erhalten. Auch diesmal beeilte ich mich mit dem Zurechtmachen und wählte dann den langen Jeansrock, ein violettes Shirt und Sneakers. Auch das fand die Zustimmung der Liebsten. Wir wußten diesmal, welchen Bus wir nehmen mußten um schneller zum Sendlinger Tor zu kommen. Dort stellten wir fest, daß dort eine Haltestelle der Tram Nr. 17 war, die direkt zur Nymphenburg fuhr.

Direkt bei der Haltestelle führt eine Brücke über den Kanal, der zum Schloß führt. Als wir an der Brüstung standen, kamen sofort einige Fische angeschwommen, die wohl Futter erwarteten. Hatten wir aber keines mit.

 

Die Passantin, die das linke Foto machte, war fototechnisch nicht sonderlich begabt.Dafür ein Herr, der an der anderen Brückenseite stand und ein paar sehr gelungen Bilder mit Schloßhintergrund machte.

Und wir hatten weiter Wetterglück. Denn der blaue Himmel mit den Wolken ergibt immer ein schönes Bild.
Schon von weitem ist diese Anlage sehr beeindruckend. Ich habe mir das Schloß nicht so groß vorgestellt.

Rund um die Gewässer trifft man auf eine Vielzahl an Gänsen. Der Springbrunnen variiert immer wieder die Höhe der Fontäne.

Wie erwartet gab es an der Kasse keine Warteschlange. Wir entschieden uns für die Komplettvariante mit der Besichtigung des Marstallmuseums und der Burgen im Park. Meine Liebste urgierte dann die Preisermässigung für Senioren (ja, leider, wir sind schon in diesem Alter). Das wollte die Dame nicht so recht glauben (😉)...und verlangte einen Nachweis. Die Liebste hatte ihren Personalausweis dabei...ich nur meinen DGTI-Ergänzungsausweis. Alles kein Problem und wir bekamen die Ermässigung.

Zuerst besichtigten wir die Schloßausstellung. Sehr angenehm, daß man sich ohne Führung bewegen und auch Fotos (ohne Blitz) machen kann...im Gegensatz zu manch anderem Schloß in Deutschland, wie zuletzt bei unserem Besuch auf Herrenchiemsee. Gleich zu Beginn empfängt uns ein prunkvoll bemalter Saal.

Ein netter Wärter machte dort auch ein Foto. Sehr groß ist der zugängliche Bereich nicht. Aber mit der Zeit- nach einigen Schloßbesichtigungen- merkt man, daß sich die Ausstellungen doch ziemlich gleichen.

Was auffällt - es sind ziemlich viele Spiegel an der Wand.

Und Gemälde, die das Schloß abbilden - hier Nymphenburg und die Kaskade.

Schon alles ziemlich prunkvoll...nun ja, ist ja auch ein Schloß.

Sehr nett und interessant ist der Raum, der der Schönheitengalerie König Ludwig I gewidmet ist, wo 38 junge Damen abgebildet sind. Für Interessierte hier ein Link .

 
Auch das Schlafzimmer der Königin und Geburtszimmer König Ludwig II kann besichtigt werden.
Sehr interessant, aber wie schon erwähnt...irgendwie gleichen sich die Interieurs der Schlösser doch etwas. Wir hatten als nächsten Punkt den Besuch des Marstallmuseums mit der Kutschenausstellung und der Ausstellung Nymphenburger Porzellan vor.
Eigentlich waren wir schon etwas durstig und fragten den Wärter beim Eingang, ob es in der Anlage ein Café oder ähnliches gab. Dieser verneinte zu unserem Erstaunen, sagte aber, ein Gasthaus befinde sich gleich nebenan. Das wollten wir nach dem Besuch im Marstallmuseum aufsuchen. Hier der erste Eindruck des Kutschenmuseums.

Dieser Wagen ist übrigens für Kinder gedacht. Mehr gibt´s dann beim nächsten Teil. Beim Erstellen dieses Posts kommen bei mir immer wieder diese Hochgefühle, die ich mit diesem Ausflug verbinde.

Es war einfach nur schön.

Wie schon oben erwähnt gibt es die Fortsetzung voraussichtlich erst wieder im Juli. Ich wünsche Euch bis dahin eine gute Zeit. 

Bis zum nächsten Mal. Bleibt mir gewogen. 
Ich freue mich über jeden Besuch und auch jeden Kommentar.
Alles Liebe
Violetta
 
verlinke ich wieder:
 

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