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In Kirchheim war ich ja schon ein paarmal. Und hier habe ich auch meinen ersten enfemme Ausgang in der Dämmerung vor nunmehr wohl über 15 Jahren (so genau kann ich mich nicht mehr erinnern...und Fotos machte ich damals davon noch nicht) gemacht. Und an das Herzklopfen werde ich mich immer erinnern. Der letzte Besuch war schon einige Zeit her, also beschloß ich, den auch schon traditionellen Stadtbesuch wieder in Kirchheim stattfnden zu lassen. Entdecken kann man ja immer wieder etwas Neues. Es war noch etwas kühl auf der Alb. So zog ich zunächst den blauen Bolero an und stülpte halterlose toeless Strümpfe über. In Kirchheim war es dann allerdings schon etwas schwül geworden. Das Kleid stammt aus Amsterdam. Da ich es bisher nur einmal ausgeführt hatte, fiel meine Wahl darauf.
Eine alte Kirche gibt es in KIRCHheim natürlich auch.
Das springende Pferd erinnert nicht an Ferrari. Einfach eine Skulptur am Rossmarkt.Da ich abends mit Verwandten zum Essen ausgemacht hatte, und vorher noch die Rückwandlung durchführen wollte, war es langsam Zeit, wieder zur Parkgarage zurückzugehen. Das Motto rechts finde ich sehr passend.
Zuvor aber noch einen Doppio zur Aufmunterung.
Nachdem es einige Zeit recht gemütlich zum wandern war, ging der letzte Anstieg zu den Wasserfällen ziemlich steil hinauf.Obwohl es in der letzten Zeit ziemlich trocken war, ist der Wasserfall immer noch mit kühlem Nass ausgestattet. Ich war dort nicht allein und fand einige nette Wanderer für ein Erinnerungsfoto
Danach geht es noch einige Zeit nach oben, bevor man auf die Hochfläche kommt.Vorbei am Fohlenhof, wo allerdings zu der Zeit keine Pferde zu sehen waren. Der Aussichtsturm Hohe Warte war schon lange ein Ziel...aber bisher noch in keinem Violettaausflug auf der Liste. Das letzte Mal war ich vor vielen Jahren noch mit meinem Sohn dort. Damals war der Turm versperrt, und ich mußte den Schlüssel erst in einem benachbarten Gut holen. Und dann war die Aussicht durch die hochgewachsenen Bäume beeinträchtigt. Ich habe allerdings inzwischen erfahren, daß nun der Turm immer geöffnet sei, der Turm saniert und die Aussicht auch wieder hergestellt sein sollte. Der Name Hohe Warte kommt wohl nicht von ungefähr. Denn der Weg dort hinauf zieht sich und ist auch nicht gerade flach.Endlich geschafft.In meiner Erinnerung war der Turm nicht so hoch...
Am Römerstein ist die Aussicht eindrucksvoller. Hier viel Wald ringsumher.
Der Turm wurde 1923 eingeweiht und ist 23 Meter hoch. Liegt auf 820 Meter Seehöhe...kein Wunder, daß man recht lange dort hinaufsteigt.
Auch hier geht es weit runter. Unten steht das Kriegsmahnmal.Der Rastplatz wurde auch neu gestaltet. So konnte ich die Jause im Schatten genießen.Der eigentliche Plan wäre gewesen, wieder direkt zurück zum Auto zu gehen. Aber, da ich schon mal da war, beschloß ich, den Uracher Wasserfall auch mal von unten zu besuchen. Allerdings kommt man auf dem Weg auch am oberen Rand an. Den kannte ich ja schon. Auf dem Weg dorthin kommt man am Rutschfelsen vorbei, wo diese Denktafel angebracht ist und man schön auf die Burgruine Hohenurach hinübersieht.Daß man von ziemlich weit oben kommt, merkt man an dem steinigen und steilen Weg hinunter, der statt den sonst bequemen Sneakers Wanderschuhe benötigt hätte.Den wenig spektakulären oberen Rand ließ ich aus und stieg gleich den nicht minder steilen und teilweise wasserbedeckten Steig talwärts. Durch die vergangenen Regengüsse dürfte sich doch wieder etwas mehr Wasser angesammelt haben. Auch da war ich nicht allein und fand nette Mitwanderer für ein Foto.
Am Himmel wurde es dunkler, von ferne grollten schon Donnerschläge. Das hieß - Beeilung, um noch rechtzeitig zum Auto zu kommen.
Aber ein paar Fotos mußte ich doch noch machen. Es kam dann ein ziemlicher Sturm auf, es begann auch leicht zu regnen...aber das Gewitter zog dann vorbei Richtung der Hochalb. Die paar Tropfen machten mir nichts aus, und ich erreichte den Wagen ziemlich trocken. Als ich dann wieder hochfuhr, bemerkte ich in der Nähe der Hütte, daß die Wiesen weiß waren. Es mußte Minuten vorher heftig gehagelt haben. Da hatte ich ziemlich Glück, daß mein Wagen ohne Hagel davonkam.
Vor und um die Hütte Winterlandschaft. Die Eiskugeln auf der Wiese kühlten auch die Luft merklich ab, und es war eine eigentümliche Stimmung. Später kam dann wieder die Sonne heraus und bald waren auch die Hagelkörner wieder verschwunden. Vom traditionellen selberbereiteten Nudelsuppenessen vergaß ich, ein Foto zu machen. So greife ich auf das vom letzten Mal zurück. Suppe und Bier sind ja ziemlich identisch.Auch eine Erinnerung ist die Feuerschale, die ich diesmal leider wegen der Trockenheit nicht anheizen konnte. Und da auch bei den Ausflügen Murals fehlten.....
...habe ich von unserer Italienreise und dem Besuch des Dorfes Dozza diese Murals mitgebracht.
Am nächsten Tag ging´s wieder zurück.
Es waren wieder schöne, zumeist feminine Tage auf der Alb, die ich, wie jedes Mal, sehr genossen habe.
Da wir Anfang September bis Anfang Oktober auf den Peloppones nach Griechenland fahren, wird es wohl eine Blogpause geben. Wann ich dazukomme, einen weiteren Bericht zu posten...das lasse ich mal offen. Ich werde aber versuchen, auf Kommentare zu antworten....
Alles Liebe und eine gute Zeit wünscht Euch
Violetta
Ich freue mich über jeden Besuch und jeden Kommentar. Bleibt mir gewogen....bis zum nächsten Mal.
Verlinke ich wieder mit
































