Hallo, meine Lieben.
Bevor es am Sonntag mit meiner Liebsten für vier Wochen nach Kreta auf Urlaub geht habe ich am Montag noch das momentane Traumspätesommerwetter ausgenützt. Vor einiger Zeit habe ich Euch hier von meinem Ausflug auf die Seegrube und das Hafelekar nördlich oberhalb Innsbrucks berichtet. Diesmal habe ich mir die andere Seite vorgenommen. Hausberg Nr. 2 der Innsbrucker (von der schifahrerischen Seite könnte man auch von der Nr. 1 sprechen) , den Patscherkofel. Dort wurde vor einiger Zeit die alte Gondelbahn gegen eine neue, moderne Kabinenseilbahn ersetzt. Das hat zwar in der Innsbrucker Politik für einigen Wirbel gesorgt - allerdings ist die neue Bahn auf jeden Fall schneller und kann mehr Passagiere befördern. Dazu musste auch ein passendes Wanderoutfit gefunden werden. Das habe ich mir schon im vorhinein überlegt. Die dann noch mitgenommene Jacke habe ich dann doch nicht gebraucht.

Da das Wochenende vorbei war, war auch der Andrang nicht sehr groß. Hat sich alles gut verteilt. Hinauf geht´s von der Talstation auf ca. 1000m Seehöhe.
 |
wir schweben an einem privaten Wochenendhäuschen vorbei
|
Und sind schon oben. Links das neue Bergstationsgebäude, rechts das alte Schutzhaus. Jeweils mit Gastbetrieb.
Beim Ausgang traf ich auf ein junges Pärchen, das mir auf dem Weg nach oben immer wieder begegnet ist- zuletzt am Gipfel - . Die waren sehr nett und haben immer wieder Fotos von mir gemacht. Selbstverständlich habe ich mich auch dafür revanchiert und sie auch abgelichtet.
Anders als am Hafelekar kann man auf den Patscherkofelgipfel nicht hinauf fahren. Der ehemalige Einersesselgipfellift wurde vor einigen Jahren schon abgebaut. Für eine Wanderung kann man sich nun entweder für den Gipfel entscheiden oder, und das tun wohl die meisten, den Zirbenweg entlang gehen, der ohne große Höhenunterschiede und bei großartiger Aussicht bis zum Glungetzter führt.
Ich habe mich für den Gipfel entschieden. Man kann entweder steil direkt hinauf oder über einen mässig steilen Schotterweg ca. 1 Stunde nach oben wandern. Ich glaube, ihr wisst, wie ich mich entschieden habe. Und los geht´s
Die Aussicht war heute wieder traumhaft.
Ein paar Fotos auf dem Weg nach oben
 |
das sind die Berge südlich des Kofels
|
 |
Man muss auch aufpassen, wohin man tritt
|
 |
bis dieses Foto im Kasten war hat die nette Dame allerdings drei Anläufe gebraucht
|
 |
hier habe ich "mein" Pärchen wiedergetroffen
|
Kurze Rast
Und immer wieder lohnt ein Blick ins Tal und auf die Berge:
oder auf die berühmten Zirben, die hier oben geschützt sind. Bis diese eine verwertbare Größe erreichen dauert es mehrere Generationen
 |
wer mal nach Süden nach Italien auf Urlaub gefahren ist, wird das vielleicht kennen. In der Mitte Schönberg mit der Mautstelle der Brenner-Autobahn
|
 |
das Wipptal (der Strich ist die Autobahn) entlang nach Süden Richtung Brenner
|
 |
wir nähern uns dem Gipfel und damit einer wunderbaren Aussicht ins Tal - im Hintergrund schon der Flughafen und die Martinswand
|
 |
Radarstation für den Flughafen und Sendemasten am Gipfel
 | fast genau gegenüber das Hafelekar
|
|
Hier sieht man, wie wunderbar in den Bergen eingebettet Innsbruck liegt.
 |
Blick ins sog. Unterland
|
Am Gipfel treffe ich "mein" Pärchen wieder.
Im gleichen Gebäude wie der ehemaligen Bergstation befindet sich das Gipfelgasthaus. Dort habe ich mir einen Radler gegönnt.
Da ich noch einige Besorgungen im Drogeriemarkt für den bevorstehenden Urlaub machen wollte, wurde es dann auch Zeit, wieder nach unten zu wandern. Aber zuvor noch ein paar Eindrücke von oben.
Was für ein Traumtag. Schön, dass ihr mitgegangen seid.
Ich wünsche Euch eine gute Zeit und verabschiede mich mal für die nächsten -Wochen.
Alles Liebe Gerda